Ausgabe Nr. 421

Jetzt bestellen

Wolfgang Friedrich:
Die Uniformierung und Bewaffnung der Kgl. Sächsischen Truppen im Kriege 1870/71
Teil 2 und Schluss

In Fortführung der Situationsbeschreibung geht der Verfasser in diesem Teil auf die Abzeichen der Spielleute, Hoboisten und Trompeter ein. Ausführlich wird dann die Bewaffnung mit Schuss- und Seitenwaffen besprochen, wobei auch das zu letzteren gehörende Thema “Portepee, Troddel und Faustriemen” gestreift wird.
Die Ausrüstung der Offizierpferde wird dann in Text und Bild dargestellt. Abschließend geht er umfassend auf die Rangabzeichen in der Armee ein.

Abb.:
Ein Oberleutnant, ein Pionier und ein Gefreiter des Pionier-Bataillons 12
(Archiv Autor)


Peter Galperin:
Statistische Betrachtungen zur Verleihung des “Eisernen Kreuzes” 1870/71

Ausgehend von der These, dass es im Laufe der Zeit (1870/71, 1914/18 und 1939-1945) zu einer Inflation höherer Orden gekommen sei, kommt Peter Galperin auf der Grundlage der Auswertung der Rangliste von 1872 zu interessanten Ergebnissen.

Abb.:
Eisernes Kreuz von 1870 und verschiedene Stufen des Eisernen Kreuzes von 1914
(Archiv Autor)


Wolfgang Kampa:
Die Einbecker Landwehr

Der Autor hielt auf der Jahreshauptversammlung im Mai 2006 in Einbeck den Vortrag zu diesem Thema.

Seine interessanten Ausführungen zum Schicksal der wehrhaften Stadt Einbeck im 14. und 15. Jahrhundert sollen in diesem Beitrag den Mitgliedern, die nicht an der Jahreshauptversammlung 2006 teilnehmen konnten und den Lesern noch zur Verfügung gestellt werden.

Abb.:
Kuventhaler-Turm
(Montage Autor)


Volker Simons:
Der preußische Versuchshelm von 1906

Versuchshelm.

An Hand von Fotos eines realen Helmes beschreibt der Verfasser den seinerzeitigen Stand der Technik, nicht ohne auch Kritisches zur Inkonsequenz oder traditionellen Verhaftung der Behörden zu äußern. Sehr deutlich wird dem Leser an diesem Beispiel die beginnende Änderung vom “bunten Rock” hin zur feldgrauen Bekleidung erläutert.

Abb.:
Helm mit heruntergeklapptem Hinterschirm, abgeschraubter Helmspitze und abmontiertem, preußischen Helmbeschlag, wie er zum Dienstanzug zu tragen war.


Abb.: Übersichtskarte für den Aufmarsch der Freikorps (Archiv Autor)

Reimund Schlagheck:
Die Akademische Wehr Münster 1919/20 – Ein Beitrag zur Geschichte der Freikorps – Teil 1

Eingebettet in den politischen und militärischen Kontext der Nachkriegszeit des I. Weltkrieges berichtet der Verfasser über die Schaffung und das Wirken der ‘Akademischen Volkswehr’ und der später daraus entstandenen ‘Akademischen Wehr’.
In diesem ersten Teil geht er schwerpunktmäßig auf die Situation, also die Gliederung und den Einsatz der Truppen im Wehrkreis VI. (vormals VII. Armeekorps) ein.


Abb.:
Allgemeines Ehrenzeichen in Bronze. Die Öse ist angelötet und nicht mitgeprägt. Selten.

Peter Sauerwald:
Für Verdienste – Medaillen und Kreuze als tragbare königliche Auszeichnungen in Preußen
Teil 4 und Schluss

Im letzten Teil seines Aufsatzes berichtet der Verfasser über das Allemeine Ehrenzeichen in Bronze und das Königlich Preußische Verdienstkreuz in Silber und Gold. Die Auszeichnungsmodalitäten für diese Auszeichnungen, die ja insbesondere für untere und mittlere Ränge geschaffen waren, waren ebenso dezidiert geregelt, wie für höhere und höchste Personen.

Besonderes Interesse dürfte noch der Bericht über die die Auszeichnungen begleitenden Besitzzeugnisse erwecken.


Abb.: Essenausgabe an der Feldkücke – der sogenannten “Gulaschkanone”.

Gerhard Zimmermann:
Streifzug durch die historische Soldatensprache
Teil 1

Wie zum Beispiel Jäger, so haben auch Soldaten “ihre Sprache”. Viele Ausdrücke des Soldatenjargons finden sich auch heute noch in unserer Umgangssprache, wie die Leser feststellen werden.

Im ersten Teil der Reihe berichtet der Autor über soldatische Redensarten, historische Krieger- und Soldatennamen, Spitznamen, Regimentsnamen und Ausdrücke rund um die tägliche Verpflegung.


Volker Schobeß:
Preußische Kadetten

In einer kurzen Abhandlung berichtet der Verfasser über das Kadettenwesen in Preußen und die dazu in verschiedenen Städten gelaufenen oder zukünftig noch laufenden Sonderausstellungen.

Ursprünglich als Bildungsstätte für die Kinder verarmter Edelleute gedacht, war die Kadettenanstalt aber auch bürgerlichen Zöglingen geöffnet. Im Laufe der Heeresvermehrungen des 19. Jahrhunderts entstanden im deutschen Reich dann eine Reihe weiter Anstalten.

Abb.:
Kadettenrock in einer Vitrine der Sonderausstellung


Manfred P. Schulze:
Ein frühes mehrschüssiges Faustrohr

Dass es auch in der heutigen Zeit noch immer beachtenswerte Überraschungsfunde gibt, beweist einmal mehr dieser Beitrag.

Ein in jüngerer Zeit im Kunsthandel aufgetauchtes dreischüssiges Faustrohr wurde vom Autor untersucht und detailliert beschrieben.